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aktualisiert am 01.12.2022

25 Jahre Scharlatanprodukte in 2019. Auf dieser Seite "Aktuell" gibt es regelmäßig Informationen, Hinweise auf updates und Meldungen aus dem Netz. In den Textbeiträgen sowie in der Übersicht gibt es weitere Informationen ...

Kraft der Gedanken


Im Jahr des Wassertigers

Zum Neumond am 1. Februar 2022 soll die Erde in das Zeichen des Wasser-Tigers eingetaucht sein. Dem Wasser-Tiger sagt man nach, dass seine Intelligenz schon an Genialität grenzt und er zudem sehr freiheitsliebend ist. Wasser-Tiger achten sehr auf die Menschlichkeit und mögen keine starren und dogmatischen Vorgehensweisen. Es kann also jetzt sehr spannend werden, auch in Hinsicht der begleitenden, hochaktiven, zur Erde gerichteten Sonnen-E2r-UP-t-Ionen (Ion = das Seiende / das Exis-Tier-Ende).

Dennoch stecken wir weiterhin, das dritte Jahr in Folge, im Sumpf des herbei phantasierten pandemisch rituellen Grauens fest. In dieser Situation ist eine vorausschauende Planung absolut unmöglich, außer in Richtung eines völligen Loslassens, damit sich aus den Ruinen der alten Gewohnheiten, zum Bau einer neuen Welt, ein schon abgeschliffener Stein finden lässt.

Als Probanden der Fixstoff-Kontrollgruppe wird uns derweil, im ständig wandelnden behördlichen Regelwahn unter Nato-Besatzung, die Bewegung im öffentlichen Leben fortwährend so schwer wie möglich gemacht. Daher werden wir wohl auch dieses Jahr im Großen und Ganzen still und leise, kuschelnd in den Armen des großen Manitu, in Samadhi sein.

Dennoch sind wir für alle die uns kennen, mögen und schätzen erreichbar. Allerdings bitten wir mit eMails sehr sparsam umzugehen, da wir in diesem Bereich so gewisse "Probleme" hatten. Mit dem Providerwechsel am 13. September 2022 könnten diese Probleme jedoch behoben sein. Die Mailadresse michael [at] scharlatanprodukte.de ist derzeit schon aktiv und kann verwendet werden ...

Gerne sind wir auch am Tage von Montag bis Sonntag telefonisch zugänglich. Am Telefon können wir jeweils nähere Angaben zur Verfügbarkeit des Gewünschten ( Artikelliste pdf ) sowie der Lieferung machen.

Telekom Deutschland
Anschluss - Michael Heiland

04642 - 9657953

(Montag bis Sonntag - beste Erreichbarkeit 8 - 11 Uhr - kein Anrufbeantworter)

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Jahresabschluss 2022

Scholli sagt ja immer: „Wir müssen die Menschen da abholen wo sie gerade stehen …“, wobei meine Ergänzung dazu ist: „ … und sie dann dahin rudern wo sie nicht mehr stehen können.“ - was natürlich, gerade bei Nichtschwimmern, gelinde zu einer leichten Verunsicherung führen kann. Doch keine Bange. Moby-Dick wird immer in Deiner Nähe sein, oder Du entdeckst überraschender Weise eigenständig sogar auf dem Wasser gehen zu können, entgegen jeglichem geistlosen Geschwätz der Naturwissenschaften.

Entschuldigt bitte, doch ich habe in den letzten drei Jahren eine starke Abneigung gegenüber gewissen Berufsgruppen herausgebildet. Scholli bringt mich dann immer geduldig zurück auf den Weg, indem er erwähnt: „Hey Michael, der Weg der Freiheit ist der Weg der Liebe zu diesen Menschen.“ Woraufhin meine Antwort lautet: „Lieber Scholli, laut Al Capone muss man auch manchmal jemanden aus dem Weg räumen um die Freiheit zu erreichen.“

Dabei muss wohl nicht die Frage nach meiner Moral gestellt werden. Es ist eher so … aufpassen zu müssen nicht leichtfertig zu richten und neue Feindbilder aufzubauen. Davon haben wir schon genug. Das Wertvolle an der ganzen Geschichte sind nunmal die äußerst lehrreichen Abhandlungen, bei denen ich mich selbst näher kennen lernen konnte und kann. Also irgendwo ist immer eine Liebe. Immer …

Ausschließlich einseitige Sichtweisen sind brandgefährlich, denn wo ein A ist, ist auch ein B und ein ganzes Alphabet im Schlepptau. Und jede/r will auf seine Weise recht haben. Doch wenn ich recht hätte würde ich es ja gar nicht mehr haben wollen. Mir geht es mehr um die verschiedenen Facetten, die wie Puzzlesteine, zusammengefügt ein ganzes Bild ergeben. Und wer das ganze Bild dann vor Augen hat kann dieses gar nicht mehr beschreiben, da es in dem Moment wieder in Worte facettiert werden müsste. Das ganze Bild kann also nur gewusst aber niemals gedacht bzw. in Worten beschrieben werden.

Ich glaube das Wertvollste was wir derzeit besitzen sind unsere Märchen, Sagen und Geschichten, die uns mit ihren Metaphern und ihrer tiefen Symbolik einen subtilen Einblick in das eigentlich Ganze geben das wir Leben nennen. So hat mich z.B. das Märchen "Gevatter Tod" (auf YouTube) die Tage sehr berührt. Einer der Schlüsselsätze ist: "Und wenn es ein anderes Kind gewesen wäre, ein fremdes, unbekanntes, dann würde es dich nicht im Schlafe stören. Ein Herz, das man nicht selbst geliebt, wird gern missachtet. Und die Hand, die du nicht selbst in Händen hieltest, rührt dich ebensowenig, wie ein Auge, in das du selber nie geschaut."

So empfinde ich diese Advents- und Weihnachtszeit 2022 aus ganz besonderem Grunde als einen wirklich wertvollen Moment, einer Möglichkeit, sich der inneren Einkehr zu widmen um mal wieder mit dem „Großen Manitu“ ins intime Gespräch zu kommen. Auch wenn ich überhaupt nicht religiös bin spreche ich ständig mit ihm … und nicht nur wenn es kneift. Er antwortet mit Inspirationen, Ideen und direkt erfahrbaren Bildern, wie zum Beispiel einem ausgewachsenen Hirschen - der mich beinahe über den Haufen gerannt hat. Die Windschleppe hat mir schon gereicht. Doch man gewöhnt sich sehr schnell an seine Sprache … :-)

Spontane Inspirationen lauten im Übrigen ungefähr so: "Dieser Dezember wird voller Wunder sein, wenn man sie zulässt. Richte Deinen Blick jedoch nicht zu sehr auf die große Welt und das dort herrschende Sodom und Gomorra sondern auf Dein direktes Umfeld. Egal was in der angeblichen Welt laut Medien scheinbar passieren soll. Beschwöre nur das was Du auch tatsächlich bezeugen kannst. Nur das was Du am eigenen Leib erlebst IST auch – und zwar immer JETZT. Vergangenheit und Zukunft sind dabei eine rein chrono-logische Vermutung (Kein Fakt !), die Du JETZT anstellst und die sich strikt nach Deinen Gedanken- und Glaubensinhalten richtet. Und denke daran das sich niemals das verwirklicht was Du willst, sondern genau das an was Du im tiefsten Inneren glaubst. Und wenn von 'Dir und Du' die Rede ist meine Jch nicht den mit Blut gefüllten Fleischsack der Du zu sein glaubst, sondern den träumenden Geistesfunken der sich den ganzen 'Scheiß' JETZT ausdenkt und sich somit zu einer Information von sich selber macht. Denke geistreich darüber nach und prüfe damit auch sehr genau Deinen Glauben ... " :-)

Vor Kurzem fand ich in diesem Zusammenhang "zufällig" ein schönes pdf-File im Internet. Es nennt sich Dialog der Liebe - Ein philosophisches Zwiegespräch - Der Sohn Gottes erkennet sich selbst. Erst wollte ich es gar nicht herunter laden, weil ich - wie schon erwähnt - keinen Bezug zu Kirchen, Logen oder Sekten habe. Weder Rituale noch ein "Amen" erwecken meine Sympathie. Allerdings hole ich mir auch dort - ehrlich gesagt - Anregungen auf dem Weg des "Weltverstehens". Als ich den ersten Absatz dieser pdf-Geschichte las war ich sowas von verblüfft: "Das bin ja ich, bzw. das was ich zu sein glaube." Und dann fiel mir noch siedend heiß ein das dies ja auch Schollis Engelstick-Geschichte aus dem Vortrag von 2016 (ab Minute 23:18) ist. Vielleicht siehst Du da auch Zusammenhänge ? Lasse Dich überraschen ...

Mit diesen Worten wünschen wir Dir eine schöne Adventszeit, ein harmonisches Weihnachten und einen zuversichtlich schwungvollen Rutsch ins neue Jahr 2023. Wir melden uns hiermit JETZT schon von der „Außenwelt“ ab, gehen in den Winterschlaf :-) ... und sind – so der „Große Manitu“ es will - ab 15. Januar 2023 wieder auf der Bühne des neu erweckten Wissens …

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Auszug aus Schollis Buch / Leseprobe
"Aufzeichnungen eines Scharlatans"

Oh, Mann, Mann, Mann! Muss es denn immer so enden, dass, wenn ich mich nur nett unterhalten will, mein geschätztes Gegenüber weint, schreit oder sich zumindest angegriffen fühlt? Ich will doch nur zum üblichen Wissen etwas hinzufügen, womit schon gesagt ist, dass ich es nicht verurteile. Wir Scharlatane urteilen gar nicht, obwohl wir schon immer verurteilt wurden, weil die Normaldenkenden das Glück, das wir bringen wollen, nicht verstanden und bis heute nicht verstehen.

Das ist auch der Grund, warum ich, der schreibfaulste Mensch Deutschlands, ein Buch schreiben muss, denn die fast 14.000 Jahre seit Atlantis haben nicht gereicht, um den menschlichen Verstand in die Objektivität zu bewegen, wodurch der Mensch in der Lage wäre, das Energiegewinnungssystem der Natur, genannt Wachstum, zu kopieren und so kostenlos Energie zu gewinnen. Mittels dieser Energie würde man auch noch die Qualitäten in der Natur erhöhen und so die Katastrophe der eigenen Vernichtung abwenden können. Aber, oh Schreck: Man bräuchte auch kein Wirtschafts- und Geldsystem mehr, das jemanden über Gebühr dafür belohnt, dass er seinen Bruder knechtet und diesen acht Stunden seiner bewussten Tageszeit damit verbringen lässt, geistig zu verstümmeln, nur um zu überleben. Ihr nennt das dann „arbeiten“ und kämpft für ein Recht auf diesen Schwachsinn.

Die, die das Glück haben, nicht arbeiten zu müssen, und Zeit hätten, ihre geistigen Fähigkeiten auszubilden, betrinken sich schändlich aus Trauer darüber, dass sie am Unternehmen „Ich will auch verblöden, denn selig sind die geistig Armen“ nicht teilnehmen können. Oder wollen? Oder sollen? Wie dem auch sei, jeder wie er mag, und alles ist gut, wenn man draus lernt. Entschuldigung. Göttlicher Weise bin ich mal wieder abgeglitten und habe mich ereifert, ohne mich vorzustellen und zu erklären, wieso ich mich Scharlatan nenne, was ein Scharlatan überhaupt ist und weshalb ein derartiger Spinner ein Buch schreibt.

Die Scharlatane waren seit jeher Außenseiter mit besonders starker Intuition und hatten somit einige bahnbrechende Ideen, die ihre Mitmenschen nur noch nicht verstanden… Aufgrund von Neid über ihren Erfolg wurden sie von der Masse der Zwei-Hirner, ins Abseits gedrängt. Von wenigen geliebt, von vielen gehasst, lebten sie nach dem Motto: „Viel Feind · viel Ehr“. Oder wie mein Freund und Ausbilder Nasrudin zu sagen pflegte: „Gott bewahre mich vor einem wohlmeinenden Idioten und schenke mir einen schlauen Feind!“ Oft wurden sie für das Gute, das sie taten, verachtet, gequält und sogar getötet wie unser bester Freund Jesus zum Beispiel. Was? Ich soll Jesus nicht als Scharlatan bezeichnen? Aber das hat man damals getan. Und ich selbst fühle mich bei dieser Bezeichnung auch geehrt. Befinde ich mich doch in bester Gesellschaft mit dem Buddha, Satan, Beelzebub, Lao-tse, Jesus und in den letzten 2000 Jahren mit Keppler, Calvin, Voltaire, Goodyear, den Brüdern Wright, Faraday, Paracelsus, Galilei, Nostradamus und nicht zu vergessen Nikola Tesla, von dem wir den gesamten Wechselstrom mit allen dazugehörigen Patenten bis zum Computer bekommen haben. Geschenkt! Er starb als armer Mann, genau wie Benny Goodyear, ohne dessen Gummi die heutige Mobilität recht holprig ausfallen würde.

„Ja doch, ja, bei den Scharlatanen, die uns mechanische Erfindungen gebracht haben, hast du Recht. Die haben wir immer ausgebremst, gewartet, bis sie tot waren, dann ihre Erfindungen gestohlen und riesige Gewinne auf Kosten armer Arbeiter gemacht. Aber Jesus und den Buddha mit dem Satan und Beelzebub in einer Zeile zu erwähnen, ist wohl ein bisschen frech!“ Buddha und Jesus haben übrigens vom Arbeiten abgeraten: „Sehet die Vögel unterm Himmel, sie säen nicht und doch ernten sie.“ Der Buddha gab seinen Mönchen die Bettelschale, um eine geistige Weiterentwicklung zu ermöglichen. Und genau darum geht‘s: Geistige Entwicklung durch Zerstörung des Alten, Hinzufügen von auf der freigewordenen Basis gefundenem Neuen, Vermischung beider Möglichkeiten durch chaotisches Verwirbeln, dann Neuordnung des Chaos durch Einnehmen des Betrachtungspunkts der Objektivität, von dem aus gesehen es kein Gut oder Schlecht gibt, und zuletzt durch In-Besitz-Nahme der neu gewonnenen Basis mittels Versuch und Irrtum, also durch praktische Ergebnisse. Wenn diese erlebt sind, durch neuerliche Zerstörung der neu gewonnenen Basis. Also gilt für Scharlatane der Satz: “Das Chaos ist die Vorstufe zur nächst höheren Ordnung.“

Hier sei noch gesagt, dass wir Scharlatane über ein uraltes Wissen verfügen, das im Kollektiven Unterbewussten unter "www.Scharlatanwissen" abzurufen ist, natürlich nur in tiefster Meditation mit dem richtigen Passwort als „Euer Hohlheit“. (Das werde ich später erklären, damit du Zugriff bekommst.) Dort ist gesagt, was das Wort „gut“ vom Ursprachlichen her bedeutet: Alle Kraftbewegung, die vom ersten Bewusstseinspunkt im Zentrum des Universums bis zu dessen Rand oder zum Ende ihrer jeweiligen Stoßkraft ging. Der „böse“ Weg war der Weg zurück zum Zentrum und hatte aber keine Wertung, wobei wir bei Satan und seinem Freund Jesus wären. Einfacher ausgedrückt: Wo ist jemand, der seinen Mund als gut empfindet und das Arschloch als schlecht? Ist es nicht das Arschloch, das den Müll rauswirft, damit innen Reinheit sein kann?

Den Punkt, an dem die vom Zentrum wegstrebende Energie verbraucht ist und deshalb für einen Moment verweilt, bevor sie zum Zentrum zurückkehrt, nannte man Realität. Unser geliebtes Universum wurde vom Zentrum, genannt Gott oder erster Bewusstseinspunkt, mit der Stoßkraft, genannt schöpferische Bildekraft, versehen. Wie jetzt die ausgesandte Bildekraft zur Realität wird und wieder zurückkehrt, das war der Inhalt aller großen Lehren und Religionen. Die früheren Lehrer machten, weil sie um die Betrachtungsweise der Objektivität wussten, keinen Unterschied zwischen sich und dem Schüler und waren stolz, wenn der Schüler mehr Wissen erlangte als sie. Und was haben wir da heute für ein eifersüchtiges Pack!

Du sagst, ich übertreibe. Ist es nicht so, dass, wenn der Schüler nicht nachplappert, was der Lehrer nachplappert, es eine saftige 5 gibt? Und plappert der Lehrer nicht nach, was Herr Professor vorgeplappert hat? Deshalb heißen Schulen bei uns Scharlatanen „Papageienzuchtanstalten“. Die ursprachliche Bedeutung des Wortes „schulen“ heißt übrigens „beschneiden“, was an der heutigen Baumschule noch gut zu erkennen ist. Wenn der Baum versetzt wird, lässt es sich nicht vermeiden, einige Wurzeln zu kappen. Dadurch kann der Baum sowieso nicht mehr alles Grün versorgen und man trifft durch Beschneiden eine Auswahl. Diesen Vorgang nennt man auch heute noch „schulen“.

Die früheren Scharlatane machten die interessante Beobachtung, dass die Beschneidungswut der immer neurotischer werdenden Lehrer in dem Maße zunahm wie auch die Klugheit ihrer Schüler. Das hatte zur Folge, dass heute nur noch ein Drittel der physikalischen Gesetze bekannt sind, die in der Natur als Wachstum in Erscheinung treten. Das Wachstum da draußen ist lautlos, erhöht immer die Qualitäten von Luft und Wasser, was wiederum zu besserem Wachstum führt, und deshalb als Perpetuum Mobile, also andauernde Bewegung bezeichnet werden muss. Die ganze Natur ist voll dieser Dinger.

Aber die Beschneidungswut hat derartige Ausmaße angenommen, dass es heute keine Universität mehr gibt, an der die Wachstumsgesetze bekannt sind. Ich werde die ehrenvolle Aufgabe übernehmen, dem verbliebenen Drittel an Wissen zunächst dieses zweite Drittel hinzuzufügen.

Die Beobachtung, dass durch zu eifriges Schulen zwei Drittel des Wissens weggefallen sind und man auch noch stolz darauf ist, mit einem Drittel an Wissen eine „Technik“ aufgebaut zu haben, die ihrem Namen alle Ehre macht, hat meinen lieben Ausbilder und mich zu dem Ausspruch bewegt: „Was?! Du willst stupidieren?! An der Ruiniversität?! Wie viele Klexamen musst du denn machen, um ein Diplapperom zu erhalten? Willst du Spingenieur, Zoktor oder Schrofessor werden???“

Oh ja, Nasrudin und ich haben nächtelange Diskussionen gehabt und die Nächte mit schallendem Gelächter und auch bittersten Tränen gefüllt in Anbetracht des menschlichen Desasters, das sich vor unseren Augen entspann. Er ist mir neben Jesus der liebste aller Scharlatane. Er ist auch nie gequält oder gekreuzigt worden. Er hat immer die anderen verarscht. Er war Sufi. Die Art der Sufilehrer, ihrem Schüler zu zeigen, wo er gerade feststeckte, war, sich in der gleichen Art noch dümmer zu stellen als der Schüler.

Es gibt zum Beispiel dieses berühmte Bild, wie Nasrudin verkehrt herum auf einem Esel sitzend über den vollen Marktplatz reitet, ein Fernglas vor den Augen hat und ruft: “Wer hat meinen Esel gesehen? Hilfe! Ich kann meinen Esel nicht finden!“ Als ich das zum ersten Mal sah, dachte ich: „Was‘n Scheiß! Das ist doch nicht wirklich lustig!“ Später verstand ich, was damit gemeint war: „Ihr sucht mit der falschen Sichtweise eure Seele in der Ferne, dabei sitzt ihr verkehrt herum auf ihr und reitet durch die Welt!“ Wer mehr über seine Denkweise wissen will: „Die fabelhaften Heldentaten des vollendeten Narren und Meisters Mulla Nasrudin“ von Idries Shah. Der Buddha ist übrigens auch freiwillig ins Nirwana gegangen und hat dabei auf das 500 Jahre spätere Erscheinen des Buddha der Liebe (Jesus) hingewiesen. Die Buddhisten warten heute noch auf ihn. Viel Glück!

Was? Wie ihr sicherlich schon bemerkt habt, unterhalte ich mich mit euren Fragen, während ich schreibe. Ihr wollt wissen, wieso die Technik ihrem Namen alle Ehre macht? In der Scharlatanchronik steht, dass ein griechischer Scharlatan beobachtet hatte, dass das zu schnelle Ziehen eines Eisenpfluges durch die Erdscholle einen Magnetismus zur Folge hatte, der weiter als zehn Meter vom Aktionspunkt ausstrahlte und die Wachstumsspannung der Erde entlud. Weil ihm klar war, dass dieses Verhalten die Fruchtbarkeit der Erdscholle schädigt, nannte er es „Selbsttrick“, auf Altgriechisch „tecnao“. Daraus wurde das Wort „Technik“. Diese Technik ist der Grund, warum man heute das Gift Stickstoff auf den Acker schmeißen muss. Gift, weil die Bodenbakterien sterben, wenn man das, was diese Kleinstwesen im ungepflügten Boden von alleine produzieren, in zu großen Mengen schmeißt. (Dazu mehr im Abschnitt über Quantität und Qualität.)

Glaubt mir, unsere Technik ist wirklich ein Selbsttrick und wird unsere Körper allesamt ins Grab bringen, wenn wir nicht die fehlenden zwei Drittel des Wissens wieder finden und integrieren. Was ist denn jetzt schon wieder? Oh Mann, muss man denn alles haarklein erklären?

Also gut:
Wenn man zwei Flintsteine, also Quarz, aufeinander schlägt, entsteht ein Funke, den jeder im Dunkeln sehen kann. Das ist Elektrizität, die einen Magnetismus zur Folge hat. In der Mitte von Spulen und Elektromagneten ist häufig Eisen, weil es Magnetfelder bündelt. Wenn also der Pflug durch die Erde rast, wird der Sand (Quarz) aneinander und am Eisen gerieben, sodass Funken entstehen, deren Magnetismus durch das Eisen gebündelt wird. Der ausstrahlende Magnetismus entlädt die im feinen organischen Material sitzende Spannung, die das Wachstum fördert.

Jetzt klar? Hey Leute, ich kann nicht alles so peinlich genau definieren. Ihr müsst auch ab und zu mal den eigenen Hirnschmalz in Vibration versetzen. Was dabei helfen könnte, wäre, mal in die Natur zu gehen und schweigend zu beobachten. Schweigend bedeutet in diesem Falle nicht nur, die Klappe zu halten, sondern vor allem auch das innere Dilemma, genannt Denken, zu stoppen. Achtung !!!!!! Das war einer der heißesten Scharlatantipps dieses Buches!

So, jetzt wisst ihr Bescheid, so‘n bisschen, dass Technik „Selbsttrick“ heißt, Schulen Menschen beschneiden, Lehrer Papageien sind und produzieren und dass Scharlatane Beobachter menschlicher Dummheit sind und somit äußerst ehrbare, wertvolle Menschen mit höherer
Vernunft und Intuitionsbegabung, deren Ideen und Erfindungen nach ihrem Tode von den Systemen übernommen werden, welche sie zu Lebzeiten ausstießen. Das ist der eine Grund, warum ich mich aus Liebe zu meinesgleichen Scharlatan nenne. Der zweite ist, dass ich
mir die vergebliche Mühe sparen will, dummen Menschen Futter für ihren fehlgeleiteten Verstand zu geben. Totgeschlagene Zeit ist das, und die Ruiniversitäten sind voll davon.

Auch will ich den Hochnäsigen Gelegenheit geben, mit dem Finger auf mich zu deuten und so sich selbst zu verachten. Tatsache ist, dass ich, Scholli Scharlatan, zwei Perpetuum Mobiles gebaut habe, mit den Produkten davon der Natur große Dienste leiste und nicht bereit bin, den gerechten Lohn für meine Erfindungen und Ideen erst nach meinem Tode anderen zu überlassen. Versteht ihr? Ich bin dabei, mir das Geld und die Zeit zu nehmen, uns allen einen Wald von Perpetuum Mobiles zu bauen und so zu beweisen, dass der Mensch auf natürliche Weise Energie gewinnen kann, die nicht schadet, sondern nutzt und uns in die Lage versetzt, uns wieder einander zuzuwenden, um uns in Freude, Wahrheit und Liebe unserem göttlichen Bewusstsein zu widmen, dem dritten Drittel unseres Wissens.

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